Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Onlinekurs „Flugangst-Aufklärungskurs“

(Stand: Juli 2026)

1 Geltungsbereich, Anbieter und Begriffsbestimmungen

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB) der Future Faces GmbH, Katzenbachstraße 11, 70563 Stuttgart, E-Mail: info@futurefaces.de (nachfolgend Anbieter), gelten für alle Verträge über die Bereitstellung des Online-Seminars Flugangst-Aufklärungskurs sowie zugehöriger digitaler Inhalte (nachfolgend Seminar oder Inhalte), die ein Verbraucher (nachfolgend Kunde) mit dem Anbieter über die Website https://futurefaces.de abschließt.

1.2 Verbraucher ist jede natürliche Person, die das Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Ein Vertragsschluss mit Unternehmern, Schulen, Unternehmen, Reiseveranstaltern oder sonstigen gewerblichen Abnehmern bedarf einer gesonderten Vereinbarung.

1.3 Das Angebot richtet sich an Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland. Bestellungen aus anderen Ländern können abgelehnt werden. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt, sofern der Anbieter seine Tätigkeit auf diesen Staat ausrichtet.

1.4 Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige und unbeschränkt geschäftsfähige Personen. Minderjährige dürfen den Kurs nur nutzen, wenn der Vertrag durch eine personensorgeberechtigte volljährige Person geschlossen wird und diese die Nutzung begleitet bzw. verantwortet. 

1.5 Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt der Bestellung gültige Fassung dieser AGB. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht gesondert widerspricht.

2 Leistungsbeschreibung

2.1 Das Seminar ist ein reines Bildungs-, Aufklärungs- und Informationsangebot. Es vermittelt allgemein verständliches Wissen darüber, wie Angst entsteht und wirkt, wie ein Flugzeug technisch funktioniert und wie typische Abläufe rund um das Fliegen gestaltet sind. Es ist ausdrücklich keine Heilbehandlung, keine Psychotherapie, keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Beratung, keine Diagnostik, keine Krisenintervention und keine Ausübung von Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes (HeilprG). Das Seminar dient nicht der Feststellung, Behandlung, Heilung, Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Angststörungen, Panikstörungen, Traumafolgen, Phobien oder sonstigen gesundheitlichen Beschwerden. Das Seminar ist kein Medizinprodukt im Sinne des Medizinprodukterechts (MDR, MPDG), keine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) im Sinne des § 33a SGB V, kein ärztlich oder psychotherapeutisch verordnetes Programm und kein Ersatz für ärztliche, psychotherapeutische, psychologische oder sonstige fachliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. 

2.2 Die Kursleitung ist kein Arzt, kein Psychologe, kein Psychotherapeut, kein Heilpraktiker und verfügt über keine Approbation oder Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde. Die Inhalte des Kurses beruhen auf persönlicher Flugerfahrung, Recherche und allgemeiner Wissensvermittlung und nicht auf medizinischer oder therapeutischer Fachkompetenz. Die Inhalte wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht von approbierten Ärztinnen/Ärzten, Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten oder sonstigen medizinischen Fachkräften erstellt, geprüft oder freigegeben.

2.3 Der Anbieter schuldet ausschließlich die Bereitstellung der Inhalte. Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet und nicht zugesichert. Insbesondere wird nicht garantiert, dass der Kunde nach Nutzung des Kurses angstfrei fliegen kann, Flugangst verliert, Flugangst reduziert, gesundheitliche Beschwerden bessert oder bestimmte Verhaltensänderungen erreicht. Der Lern- und Anwendungserfolg hängt von zahlreichen, vom Anbieter nicht beeinflussbaren individuellen Faktoren ab.

2.4 Das Seminar richtet sich ausschließlich an Personen, die mit Unbehagen oder Unsicherheit beim Fliegen umgehen möchten. Es richtet sich nicht an Personen mit akuter oder schwerer Angststörung, Panikattacken, Traumafolgestörungen oder sonstigen behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen. Diese Personen werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Kurs eine professionelle Behandlung nicht ersetzen kann und nicht ersetzen soll.

2.5 Kunden mit diagnostizierter Angststörung, Panikstörung, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Atemwegserkrankung, Epilepsie, Traumafolgestörung, sonstigen psychischen oder körperlichen Erkrankungen oder akuten gesundheitlichen Beschwerden sollten vor und während der Nutzung fachlichen ärztlichen oder psychotherapeutischen Rat einholen. Bei akuten Beschwerden, Krisen, Panikzuständen, Selbst- oder Fremdgefährdung ist unverzüglich medizinische Hilfe zu rufen. Geeignete Anlaufstellen sind in Deutschland zum Beispiel der Ärztliche Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117), der Notruf (Tel. 112), die Telefonseelsorge (Tel. 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenfrei und 24/7). Der Kurs ist für akute Krisensituationen weder bestimmt noch geeignet.

2.6 Mit der Nutzung des Seminars erklärt der Kunde, dass er die vorstehenden Hinweise gelesen und verstanden hat und dass er eigenverantwortlich entscheidet, ob die Nutzung des Seminars für ihn persönlich geeignet ist.[FPS1]

3 Gegenstand und Umfang der Leistung

3.1 Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung des Seminars als digitale Inhalte im Sinne des § 327 Abs. 2 BGB, insbesondere vorproduzierte On-Demand-Videos sowie ggf. ergänzende Materialien (z. B. Arbeitsblätter, PDF-Dokumente). Der konkrete Leistungsumfang (Anzahl und Inhalte der Videos, ergänzende Materialien, Zugangsdauer) ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung.[FPS2]

3.2 Soweit auf der Website ein kostenloser „Flugangst-Typentest“ oder andere unentgeltliche Inhalte angeboten werden, sind diese nicht Gegenstand des entgeltlichen Vertrags. Für sie gelten die Regelungen dieser AGB nur, soweit sie auf unentgeltliche digitale Inhalte anwendbar sind.

3.3 Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, umfasst der Kurs keine individuelle Beratung, kein individuelles Coaching, keine individuelle psychologische Einschätzung, keine persönliche Betreuung, keine Auswertung persönlicher Beschwerden und keine fachliche Begleitung im Einzelfall.

3.4 Der Zugang zu den Inhalten erfolgt online über einen passwortgeschützten Bereich bzw. die Kursplattform. Technische Mindestvoraussetzungen für die Nutzung sind: (a) ein internetfähiges Endgerät (PC, Laptop, Tablet oder Smartphone); (b) ein aktueller Webbrowser in der jeweils aktuellen oder der unmittelbar vorhergehenden Version (z. B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Microsoft Edge); (c) Betriebssystem: Windows 10 oder höher, macOS 10.15 (Catalina) oder höher, iOS 14 oder höher, Android 9 oder höher; (d) eine stabile Internetverbindung mit einer Mindestbandbreite von 5 Mbit/s für SD-Qualität bzw. 10 Mbit/s für HD-Qualität; (e) eine gültige E-Mail-Adresse; (f) für die Videowiedergabe: aktiviertes JavaScript und Cookies sowie ggf. aktuelle HTML5-Unterstützung. Die Nutzung einer speziellen App ist nicht erforderlich. Ein Anspruch auf Überlassung der Kursinhalte auf einem körperlichen Datenträger besteht nicht. Downloads sind nur erlaubt, soweit der Anbieter sie ausdrücklich freigibt.

3.5 Für Kunden mit eingeschränktem Hör- oder Sehvermögen: Die Videos sind ggf. nicht untertitelt oder audiodeskribiert. Der Anbieter bemüht sich um Barrierefreiheit, kann diese jedoch nicht vollständig gewährleisten.

3.6 Der Anbieter ist bemüht, die Kursplattform möglichst unterbrechungsfrei zur Verfügung zu stellen. Kurzzeitige Einschränkungen der Verfügbarkeit können sich insbesondere aus technischen Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, Störungen der Internetinfrastruktur oder höherer Gewalt ergeben. Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsschwache Zeiten gelegt. Ein Anspruch auf eine bestimmte Mindestverfügbarkeit besteht nicht. Der Anbieter stellt keinen technischen Support für endgeräteseitige oder verbindungsseitige Probleme zur Verfügung.

4 Vertragsschluss

4.1 Die Darstellung des Seminars auf der Website stellt kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.

4.2 Der Kunde gibt durch Anklicken der Bestellschaltfläche ein verbindliches Angebot ab. Die Bestellschaltfläche ist gut lesbar mit den Worten „zahlungspflichtig registrieren“ (oder einer entsprechenden eindeutigen Formulierung) beschriftet. Unmittelbar vor Abgabe der Bestellung werden dem Kunden die wesentlichen Merkmale der Leistung, der Gesamtpreis einschließlich aller Steuern und Abgaben, die Zahlungsbedingungen sowie die Vertragslaufzeit klar und hervorgehoben angezeigt (§ 312j Abs. 2 BGB – sog. Button-Lösung).[FPS3]

4.3 Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung durch eine gesonderte Auftragsbestätigung in Textform (z. B. E-Mail) annimmt oder die Inhalte bereitstellt bzw. den Zugang freischaltet, je nachdem, was zuerst eintritt. Eine automatische Bestätigung des Eingangs der Bestellung stellt noch keine Annahme dar.

4.4 Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden zusammen mit diesen AGB und der Widerrufsbelehrung in Textform übermittelt.[FPS4]

4.5 Der Anbieter stellt dem Kunden gemäß § 312i Abs. 1 BGB angemessene, wirksame und zugängliche technische Mittel zur Verfügung, mit deren Hilfe der Kunde Eingabefehler vor Abgabe seiner Bestellung erkennen und berichtigen kann. Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.[FPS5]

4.6 Die Vertragssprache ist Deutsch.

5 Preise und Zahlungsbedingungen

5.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

5.2 Dem Kunden stehen die im Bestellprozess angegebenen Zahlungsarten zur Verfügung (z. B. Kreditkarte, PayPal, SEPA-Lastschrift). Die Zahlung ist mit Vertragsschluss fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.

5.3 Der Anbieter behält sich vor, die Bereitstellung der Inhalte bzw. die Freischaltung des Zugangs bis zum vollständigen Zahlungseingang zurückzustellen.

5.4 Der Kunde ist zur Aufrechnung nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen berechtigt; gesetzliche Aufrechnungsrechte des Kunden, insbesondere bei Synallagma (gegenseitige Ansprüche aus demselben Vertragsverhältnis), bleiben unberührt.

5.5 Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verlangen (§ 288 Abs. 1 BGB). Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt unberührt.

5.6 Aktionspreise, Rabatte, Gutscheine, Bundles und zeitlich befristete Angebote gelten nur zu den jeweils angegebenen Bedingungen. Die Bedingungen, insbesondere Aktionszeitraum, Preis, enthaltene Leistungen, etwaige Beschränkungen und Einlösbarkeit, müssen im jeweiligen Angebot klar und verständlich angegeben werden. [FPS6]

5.7 Sofern der Anbieter Gutscheine verkauft, berechtigen diese zum Bezug des im Gutschein bezeichneten Kurses oder zur Anrechnung des Gutscheinwerts auf den Kaufpreis. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Gesetzliche Rechte, insbesondere das Widerrufsrecht des Erwerbers beim Online-Kauf eines Gutscheins, bleiben unberührt.

5.8 Der Anbieter ist berechtigt, bei begründetem Verdacht auf Zahlungsbetrug, Bonitätsproblemen oder sonstigen Unregelmäßigkeiten die Bestellung abzulehnen oder den Zugang bis zur Klärung zurückzustellen.

6 Bereitstellung und Zugang

6.1 Der Anbieter stellt dem Kunden die Inhalte unverzüglich nach Vertragsschluss bzw. Zahlungseingang in der vereinbarten Form bereit und schaltet den Zugang frei.

6.2 Der Zugang zu den Inhalten wird dem Kunden für mindestens 12 Monate ab Freischaltung gewährt. Der        
                 Anbieter stellt den Zugang derzeit über diesen Zeitraum hinaus unentgeltlich weiter zur Verfügung. Ein   
                 Anspruch auf eine unbegrenzte oder lebenslange Bereitstellung der Inhalte besteht jedoch nicht. Sollte
                 der Anbieter das Angebot künftig einstellen oder den Zugang nach Ablauf der Mindestzugangsdauer be
                 enden, werden die betroffenen Kunden hierüber rechtzeitig vorab per E-Mail informiert, sofern eine E-  
                 Mail-Adresse hinterlegt ist.

6.3 Der Kunde erhält ein persönliches, nicht übertragbares Zugangskonto. Er ist verpflichtet, seine Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) geheim zu halten, vor dem Zugriff Dritter zu schützen, ein sicheres Passwort zu verwenden und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung durch Dritte bestehen. Die Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte ist untersagt. Der Kunde haftet für alle Handlungen, die unter Verwendung seiner Zugangsdaten vorgenommen werden, es sei denn, er hat den Missbrauch nicht zu vertreten.

6.4 Der Kunde ist für das Vorliegen der technischen Voraussetzungen auf seiner Seite verantwortlich. Kurzzeitige Unterbrechungen aufgrund von Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, technischen Störungen, höherer Gewalt oder Störungen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters bleiben vorbehalten. Gesetzliche Rechte des Kunden bei Mängeln bleiben unberührt.

6.5 Der Anbieter ist berechtigt, den Betrieb der Plattform nach Ablauf des vereinbarten Nutzungszeitraums einzustellen. Bei dauerhaftem Zugang (“Lifetime-Access”) bedeutet dies den Zugang für die Dauer des Betriebs der Plattform durch den Anbieter; ein Anspruch auf zeitlich unbegrenzten oder über die Unternehmensexistenz hinausgehenden Zugang besteht nicht.

6.6 Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung fälliger Beträge länger als 30 Tage in Verzug ist, wiederholt oder schwerwiegend gegen diese AGB verstößt, die Nutzungsrechte verletzt oder den Kurs für rechtswidrige Zwecke nutzt. Im Falle einer berechtigten außerordentlichen Kündigung durch den Anbieter besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Entgelte, soweit der Kunde die Kündigungsursache zu vertreten hat. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

6.7 Der Anbieter darf den Zugang vorübergehend sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung, eine Verletzung von Nutzungsrechten, Sicherheitsrisiken oder sonstige schwerwiegende Vertragsverstöße bestehen. Der Anbieter wird den Kunden hierüber informieren, soweit dadurch keine Sicherheitsinteressen beeinträchtigt werden.

7 Widerrufsrecht für Verbraucher

7.1 Dem Kunden steht als Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Widerrufsbelehrung:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Future Faces GmbH, Katzenbachstraße 11, 70563 Stuttgart, E-Mail: hello@futurefaces.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können alternativ die elektronische Widerrufsfunktion auf unserer Website unter https://futurefaces.de/widerruf nutzen. Sie können dafür auch das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.[FPS7]

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, schulden Sie keinen Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung, sofern das Widerrufsrecht noch nicht erloschen war (§ 357a Abs. 3 BGB).

Ende der Widerrufsbelehrung

Besondere Hinweise zum vorzeitigen Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten

Bei einem Vertrag über die Bereitstellung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Unternehmer mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem

· der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt,

· der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht erlischt, und

· der Unternehmer dem Verbraucher eine Bestätigung des Vertragsschlusses auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. E-Mail) zur Verfügung gestellt hat, auf der die vorgenannte Zustimmung und Kenntnisnahme des Verbrauchers festgehalten ist (§ 312f BGB).[FPS8]

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: Future Faces GmbH, Katzenbachstraße 11, 70563 Stuttgart, E-Mail: info@futurefaces.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung / Bereitstellung der folgenden digitalen Inhalte (*)

Bestellt am (*) / erhalten am (*)

Name des/der Verbraucher(s)

Anschrift des/der Verbraucher(s)

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

Datum

(*) Unzutreffendes streichen.

Ende des Muster-Widerrufsformulars

8 Nutzungsrechte und Urheberrechte

8.1 Sämtliche Inhalte des Seminars (insbesondere Videos, Texte, Grafiken, Arbeitsblätter, Konzept und Aufbau) sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte stehen dem Anbieter bzw. seinen Lizenzgebern zu.

8.2 Der Anbieter räumt dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Inhalte für die Dauer seines Nutzungsrechts ausschließlich zu eigenen, privaten und nicht-kommerziellen Zwecken zu nutzen.

8.3 Dem Kunden ist es insbesondere untersagt, die Inhalte ganz oder teilweise zu vervielfältigen (über die technisch bedingte und private Nutzung hinaus), zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, weiterzugeben, zu vermieten, zu verkaufen, mitzuschneiden, herunterzuladen (soweit nicht ausdrücklich freigegeben), zu bearbeiten oder Dritten – auch durch Weitergabe der Zugangsdaten oder gemeinsame Bildschirmnutzung – zugänglich zu machen.

8.4 Verstößt der Kunde schuldhaft gegen die vorstehenden Pflichten, haftet er nach den gesetzlichen Vorschriften auf Unterlassung und Schadensersatz. Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen nach erfolgloser Abmahnung mit angemessener Frist zu sperren.

8.5 Die dem Kunden eingeräumten Nutzungsrechte enden automatisch mit Beendigung des Vertrags, gleich aus welchem Grund. Der Kunde ist verpflichtet, nach Beendigung des Vertrags alle heruntergeladenen oder gespeicherten Kopien der Inhalte zu löschen.

8.6 Der Anbieter behält sich das Recht vor, angemessene technische Schutzmaßnahmen (z. B. Digital Rights Management, DRM) einzusetzen, um die Einhaltung der Nutzungsbedingungen zu gewährleisten. Der Kunde ist nicht berechtigt, solche Schutzmaßnahmen zu umgehen, zu entfernen oder unwirksam zu machen.

9 Pflichten des Kunden und verantwortliche Nutzung

9.1 Der Kunde ist verpflichtet, bei der Nutzung des Kurses die gesetzlichen Vorschriften, Rechte Dritter und diese AGB einzuhalten.

9.2 Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich zu prüfen, ob die Nutzung der Inhalte für seine persönliche gesundheitliche Situation geeignet ist. Bei Unsicherheiten, bestehenden Diagnosen, akuten Beschwerden oder einer Verschlechterung des Befindens ist fachlicher Rat einzuholen und die Nutzung erforderlichenfalls zu unterbrechen oder zu beenden.

9.3 Der Kunde darf die Inhalte nicht für gewerbliche Zwecke, therapeutische Zwecke, Beratungsleistungen gegenüber Dritten, Schulungen, Coachings oder sonstige fremde Zwecke nutzen, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

9.4 Der Kunde darf keine Schutzmaßnahmen umgehen, keine Sicherheitslücken ausnutzen und keine Handlungen vornehmen, die die Funktionsfähigkeit der Website, der Kursplattform oder der Systeme des Anbieters beeinträchtigen.

9.5 Der Kunde verpflichtet sich, das Seminar abzubrechen oder die Nutzung zu unterbrechen, wenn während der Nutzung Angst-, Panik- oder sonstige Beschwerden auftreten, die über ein normales Unbehagen hinausgehen. In einem solchen Fall sollte fachlicher Rat eingeholt werden.

10 Änderungen und Aktualisierung der Inhalte

10.1 Der Anbieter ist berechtigt, die Inhalte weiterzuentwickeln, zu aktualisieren, zu ergänzen oder einzelne Bestandteile zu ersetzen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und der vertraglich geschuldete Leistungsumfang nicht wesentlich zu seinem Nachteil verändert wird, insbesondere aus didaktischen, rechtlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen. Triftiger Grund für solche Änderungen kann insbesondere sein: die Anpassung an Änderungen der Rechtslage oder Rechtsprechung, die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, die Behebung von Fehlern oder Sicherheitslücken, technische Weiterentwicklungen oder die Aktualisierung fachlicher Inhalte.

10.2 Der Anbieter ist gesetzlich verpflichtet, während des Bereitstellungszeitraums Aktualisierungen bereitzustellen, die für den Erhalt der Vertragsgemäßheit der digitalen Inhalte erforderlich sind, einschließlich Sicherheitsaktualisierungen (§ 327f BGB). Der Anbieter wird den Kunden über bereitgestellte Aktualisierungen informieren. Bei zeitlich begrenztem Zugang (z. B. 24 Monate) gilt die Aktualisierungspflicht für den vereinbarten Zugangszeitraum. Bei dauerhaftem Zugang („Lifetime-Access“) gilt sie für die Dauer des Betriebs der Plattform durch den Anbieter.”

10.3 Der Anbieter behält sich vor, den Zugang zum Seminar aus technischen, organisatorischen oder sicherheitsrelevanten Gründen zeitweise zu unterbrechen oder einzuschränken. Der Anbieter wird Unterbrechungen, soweit möglich und zumutbar, ankündigen und sich um eine zeitnahe Wiederherstellung bemühen. Ansprüche des Kunden wegen kurzzeitiger, technisch bedingter Unterbrechungen bestehen nicht, sofern der Anbieter die Unterbrechung nicht zu vertreten hat. Gesetzliche Rechte des Kunden bei Mängeln bleiben unberührt.

10.4 Änderungen, die die Zugriffsmöglichkeit oder Nutzbarkeit der digitalen Inhalte mehr als unerheblich beeinträchtigen, erfolgen nur nach Maßgabe des § 327r BGB. In diesem Fall wird der Anbieter den Kunden innerhalb einer angemessenen Frist vor dem Änderungszeitpunkt auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) über die Merkmale und den Zeitpunkt der Änderung sowie sein Recht zur unentgeltlichen Vertragsbeendigung informieren. Der Kunde kann den Vertrag binnen 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung unentgeltlich beenden, sofern die Änderung seinen Zugang oder die Nutzbarkeit mehr als unerheblich beeinträchtigt. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben im Übrigen unberührt.

11 Mängelhaftung

11.1 Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung bei digitalen Produkten (§§ 327i ff. BGB).

11.2 Der Kunde wird gebeten, Mängel möglichst konkret und zeitnah zu melden, um die Behebung zu erleichtern. Eine solche Mitteilung ist keine Voraussetzung für die gesetzlichen Rechte des Kunden.

11.3 Mängelansprüche verjähren nach den gesetzlichen Vorschriften. Bei einmaliger Bereitstellung digitaler Inhalte beträgt die Verjährungsfrist zwei Jahre ab Bereitstellung (§ 327j Abs. 1 BGB). Die gesetzliche Beweislastumkehr zugunsten des Verbrauchers (§ 327k BGB) gilt für ein Jahr ab Bereitstellung.

11.4 Eine Beschaffenheitsgarantie übernimmt der Anbieter nur, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet wird. Allgemeine Werbeaussagen, Erfahrungsberichte oder Beispielbeschreibungen begründen keine Garantie und kein Erfolgsversprechen.

11.5 Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der im Seminar vermittelten Informationen, soweit es sich um allgemeine Wissensvermittlung handelt. Insbesondere können sich technische Standards in der Luftfahrt, medizinische Erkenntnisse und rechtliche Rahmenbedingungen ändern. Die Inhalte stellen eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Erstellung dar und werden nicht laufend aktualisiert, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

12 Haftung

12.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt (a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer schuldhaften Pflichtverletzung des Anbieters oder eines seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen; (b) für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen; (c) bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie; (d) bei arglistigem Verschweigen eines Mangels; sowie (e) bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.

12.2 Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf – sog. Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Bei diesem Vertrag ist dies regelmäßig der Kaufpreis des Seminars.

12.3 Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für sonstige Schäden, die auf einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, die keine Kardinalpflicht betrifft, ausgeschlossen.

12.4 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln digitaler Produkte bleiben unberührt.

12.5 Die Haftung wird nicht dadurch erweitert, dass der Kurs Themen mit Bezug zu Angst, Unsicherheit oder Fliegen behandelt. Der Anbieter übernimmt insbesondere keine Verantwortung für medizinische, psychische oder sonstige individuelle Entscheidungen des Kunden außerhalb des geschuldeten digitalen Leistungsumfangs.

12.6 Der Anbieter haftet nicht für Inhalte, die der Kunde aus dem Seminar für sich ableitet, für Entscheidungen, die der Kunde auf Grundlage der Seminarinhalte trifft, oder für die Anwendung von Techniken oder Informationen aus dem Seminar im Alltag. Die Verantwortung für die Umsetzung liegt ausschließlich beim Kunden.

12.7 Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass das Seminar keine Heilwirkung entfaltet und keine Behandlung ersetzt. Entscheidungen über Flugreisen, medizinische Behandlungen oder sonstige Maßnahmen trifft der Kunde eigenverantwortlich.

13 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich nach Maßgabe der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), des Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes (TDDDG) und der übrigen anwendbaren Datenschutzvorschriften. Einzelheiten zur Verarbeitung ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung, abrufbar unter https://futurefaces.de/datenschutz. Der Anbieter weist darauf hin, dass für den Betrieb der Website und der Kursplattform ggf. Cookies, Analyse- oder Trackingdienste eingesetzt werden. Nähere Informationen hierzu und Möglichkeiten zur Einstellung oder zum Widerspruch finden sich in der Datenschutzerklärung und im Cookie-Banner.[FPS9]

14 Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG).

15 Schlussbestimmungen

15.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Bestimmungen des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt (Art. 6 Rom-I-VO). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Geschäftssitz des Anbieters. Dies gilt nicht gegenüber Verbrauchern. Erfüllungsort für alle Leistungen aus diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Anbieters.

15.2 Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Soweit der Anbieter diese AGB für bestehende Dauerschuldverhältnisse ändern möchte, erfolgt dies nur nach Maßgabe eines wirksamen, transparenten Änderungsverfahrens mit angemessener Ankündigungsfrist und Widerspruchsmöglichkeit des Kunden.

15.3 Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters auf Dritte übertragen. Der Anbieter ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger zu übertragen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist und seine Rechte nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

15.4 Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen, höchstrichterliche Rechtsprechung oder technische Entwicklungen erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Bei wesentlichen Änderungen wird der Kunde rechtzeitig (mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten) per E-Mail an die zuletzt hinterlegte E-Mail-Adresse informiert. Die Mitteilung enthält den Wortlaut der geänderten Bestimmungen. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die geänderten AGB als genehmigt. Auf die Möglichkeit des Widerspruchs, die Widerspruchsfrist und die Rechtsfolgen des Schweigens wird der Kunde in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Bei Widerspruch bleibt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen bestehen; beiden Parteien steht dann ein außerordentliches Kündigungsrecht mit einer Frist von vier Wochen zu.

15.5 Die jeweils gültige Fassung dieser AGB kann jederzeit unter https://futurefaces.de abgerufen, gespeichert und ausgedruckt werden.

15.6 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksamen Bestimmungen werden durch die gesetzlichen Vorschriften ersetzt.

[FPS1]Die umfangreichen Hinweise zur Abgrenzung von Heilkunde/Therapie und zur Zielgruppe sollten auf der Website (Produktseite, ggf. eigene Hinweisseite) dargestellt werden.

[FPS2]Der konkrete Leistungsumfang (Anzahl Videos, Inhalte, ergänzende Materialien, Zugangsdauer) muss auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung klar ersichtlich sein – z.B. auf der Produktseite.

[FPS3]Die Bestellschaltfläche muss mit "zahlungspflichtig bestellen" (oder entsprechend eindeutiger Formulierung) beschriftet sein. Unmittelbar vor Abgabe der Bestellung müssen dem Kunden die wesentlichen Merkmale der Leistung, der Gesamtpreis inkl. Steuern, die Zahlungsbedingungen sowie die Vertragslaufzeit klar und hervorgehoben angezeigt werden (Button-Lösung gem. § 312j Abs. 2 BGB).

[FPS4]Der Vertragstext (Bestelldaten) muss zusammen mit den AGB und der Widerrufsbelehrung in Textform (z.B. per E-Mail) an den Kunden übermittelt werden.

[FPS5]Im Bestellprozess müssen technische Mittel zur Erkennung und Berichtigung von Eingabefehlern bereitgestellt werden (z.B. Prüf-/Zusammenfassungsseite vor dem finalen Bestellklick, Möglichkeit zur Korrektur der Eingaben).

[FPS6]Bei Aktionspreisen, Rabatten, Gutscheinen, Bundles und zeitlich befristeten Angeboten müssen die Bedingungen (Aktionszeitraum, Preis, enthaltene Leistungen, Beschränkungen, Einlösbarkeit) klar und verständlich im jeweiligen Angebot angegeben werden.

[FPS7]Die elektronische Widerrufsfunktion unter https://futurefaces.de/widerruf muss eingerichtet werden. Das Muster-Widerrufsformular sollte dort ebenfalls bereitgestellt werden.

[FPS8]Für das vorzeitige Erlöschen des Widerrufsrechts müssen im Bestellprozess folgende Checkboxen/Bestätigungen eingeholt werden:

(1) Ausdrückliche Zustimmung des Kunden, dass mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird.

(2) Bestätigung der Kenntnis, dass durch diese Zustimmung das Widerrufsrecht erlischt.

(3) Die Auftragsbestätigung per E-Mail muss diese Zustimmung und Kenntnisnahme dokumentieren.

[FPS9]Folgende Elemente müssen auf der Website implementiert werden:

(1) Datenschutzerklärung unter https://futurefaces.de/datenschutz.

(2) Cookie-Banner mit Einwilligungs-/Widerspruchsmöglichkeit (Consent-Management).

(3) Informationen zu eingesetzten Cookies, Analyse- und Trackingdiensten in der Datenschutzerklärung.

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Sie können unsere AGB hier als PDF herunterladen und speichern.